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Reich Ranicki

Die Glotze sei zum herrschen das wohl mächtigste Medium, so vermutete einst ein so genannter Medienkanzler der Bosse. Vielleicht aber kommt auch die Zeit der wirklichen Transmedialität und der vielseitigen Nutzung, einmal der Inhalte und auch der Formen. Soll heißen: es macht einen Unterschied, ob man im Computer einen Text liest so wie hier, oder aber, ob man Fernsehen schaut. Dies wussten wir nicht erst seit Reich Ranicki und seiner Medienschelte. Die Gegenüberstellung von Schriftkultur vs. Bildkultur ist dabei durchaus willkürlich, sogar wahrscheinlich gewollt. Denn bei Schrift und Bild handelt es sich immer noch um die am meisten ökonomisch messbaren Gewinn abwerfenden Sinnträger, die jedoch vom Medium eigentlich unabhängig sind, dies wollen allerdings die wenigsten wissen, die an der öffentlichen Diskussion teilnehmen- am wenigsten Reich Ranicki, der wahrscheinlich wirklich nur Buch und Fernsehen kennt.

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Eingeordnet unter Kulturkritik