Hasstiraden die die Welt nicht braucht… aber ich!

Eure Menschenkette kotzt mich an!

Fucking MDR-Gelichter und Geschmeiss! Wie kann man nur den politischen Diskurs so unverblümt übernehmen und von den „Extremisten beider Lager“ sprechen, die sich auf der anderen Elbseite getroffen hätten! So ein schlechter Witz – ihr seid einfach nur lächerlich! Ihr wollt die Zuschauer glauben machen, wir hätten alle Streit gesucht und Steine geschmissen. Ihr nehmt eine Oberbürgermeisterin in Schutz, die lieber in den Urlaub fährt, wenn Ausländerfeindlichkeit bis auf den blutigen Höhepunkt getrieben wird und welche gedenkt, nicht ohne daran zu denken sich sorgfältig von genau der Zivilgesellschaft abzugrenzen, die immer die Opfer zu beklagen hat. Deshalb bleibt sie ja auch auf „ihrer“ Seite…

Sie hält danach ihre Fresse gemeinsam mit anderen drittklassigen CDU-Plautzen wie Matthias Rössler in die Kameras und lächelt freundlich, künstlich, kotzkrampferregend. Ihr händchenhaltender Tillich bedient sich mit seiner „Der Sachse“ – Kampagne fröhlich genau der Stimmen, die an einem solchen Tag im braunen Lager stehen. Er und seine sächsische CDU geht genau in diesem seicht stinkendem Brackwasser fischen, dem wir uns entgegenstellen müssen, als ob wir das nicht schon lange gewußt hätten! Dass er dort keine Demokraten findet, versteht sich eigentlich von selbst, nur er hat es noch nicht gecheckt. Wenn es nicht soviele Gäste und Freunde aus anderen Städten gegeben hätte, die uns dabei unterstützt haben, die Neustadt zu retten, dann hätten die braven CDU-Kleinbürger händchenhaltend dabei zugeschaut wie der braune Mob über die Neustadt hergefallen wäre und uns ähnlich wie in der Nacht darauf in Pirna auseinandergenommen hätte. Der „linksalternative“ Stadtteil und der „neuralgische Punkt“ Albertplatz! Ihr seid wirklich nicht mehr zu retten! Was ihr da erzählt spricht von einer entrückten Weltfremdheit, einer Lust an der Skandalisierung, von einem Voyeurismus und einem versteckten Willen, dabei zuzuschauen wie wir von euren scharfen Jagdhunden zerrissen werden, die ihr von der Leine lasst, dass es keine Worte dafür gibt. Ganz egal ob dort am Albertplatz Frauen, Kinder und eure eigenen Jugendlichen stehen, ob dort Punks friedlich einen Fußball hin und her werfen, sich den Ball von den Polizisten mit freundlicher Nachfrage zurückholen, dass es sogar NTV erkennen lassen muß! Dort war in der Tat nichts zu holen, für eure Hetzmeute. Und dabei hättet ihr doch so gern zugeschaut! Ihr seid getriebene der immergleichen Bilder und eurer eigenen vorgefertigten Ideen von „den Chaoten“ und „den Autonomen“, „der Antifa“ oder auch gleich „den Linken“. Euer kleingeistiger Provinzialismus reicht nicht mehr aus, um zu erkennen, dass es dort gar keine einheitliche Gruppe mehr gibt, dass die Multitude dort zu ihrer Erscheinung kommt und das erste Mal in der langen Geschichte des 13. Februars erfolgreich zeigt, dass friedliche Protestformen eurer Politiksimulation etwas entgegensetzen können. „Linksalternativ“ so einen diffusen Plastemüllbegriff hab ich selten und wenn, dann nur von solchen geistig umnachteteten Giftmischern wie euch gehört! Ein solch diffuser Rundumschlag, genau wie der Extremismusmist an dem ihr grad herumbastelt gehört euch ins Maul zurückgestopft, Kamera- und Mikrofonverbot bis in alle Ewigkeit! Die Diktatur der extremen Mitte, dass ist doch das einzige was ihr wollt. Gestaltloses und ästhetisch anspruchsloses Einerlei.

Dass die Polizei so ruhig geblieben ist und den Platz nicht mit aller Macht geräumt hat, dass sie gar die braunen Demonstranten nicht vom Schlesischen Platz ließ, dafür gebührt ihr Dank! Sie hat damit mehr Weitsicht bewiesen, als ihre schwarzgelben Chefs.

Dresden ich hasse dich! Deine Farben, deine Politiker, den MDR, all die Leute die euch CDU/FDP-Spacken gewählt haben. Dich, du „weltoffene Kulturstadt“ aus verottendem Barockhirngespinst kleingeistig Minderbemittelter, die wahrscheinlich zu dämlich sind zu wissen, was Barock bedeutet und blöd genug sind, vor der Semperoper, bei euerem schlechten Opernballimitat ihre Runden zu drehen. Einen barocken Künstler würdet ihr doch heute als Extremisten verfolgen müssen, denn er will nicht die Konvention, sondern immer ein Stück darüber hinaus. Menschen, deren ästhetischer Horizont nicht einmal bis zur Hoch- geschweige denn bis zur Subkultur reicht, der bloß plump an den Zwingermauern abprallt und auf sich selbst in seiner Einfalt zurückfällt, können das natürlich nicht verstehen. Ich möchte ausfallend werden und euch für eure Schamlosigkeit mit der ihr die Macht des Staates im Helikopterformationsflug über den Köpfen eurer „Mit“-bürger kreisen lasst, beleidigen. Ich möchte euch anspucken, während ihr so schamlos das Gedenken an Zivilisten mindestens ebenso instrumentalisiert, wie es eure braunen Freunde machen. Das bürgerliche Lager Dresdens ist so häßlich, wie wenige in Deutschland. Eure „Kulturstadt“ ist so tot, wie bei Kästners Fabian langweilen sich hier sogar die Prostituierten noch immer! Kleinprovinzielles Spiessertum ganz gross, dass nicht davor zurückschreckt politische Gegner zu kriminalisieren. Das eure Zeit abgelaufen ist pfeiffen die Spatzen von den Dächern, da könnt ihr die Zahl eurer Fürbitter und Christenfundamentalisten medial noch so hoch schrauben, die sich vielleicht nur mit euch in die Kälte stellen und Händchen halten, weil sie nicht mehr über die Brücken gelassen wurden, die laut euch ja angeblich verbinden sollen! Es ist eine Schande, wie ihr uns gedroht habt mit euren Gummigeschossen und Pfefferpistolen im Vorfeld, was ihr unseren Leuten alles vorwerfen wolltet, wie ihr uns in zwei Elbhälften spaltet! Eure bürgerliche Klasse, die ihr hier herstellen wollt, dieser ganze gefakte Ausnahmezustandsgenerator den ihr hier aufgefahren habt, die schlechte Politik die ihr macht, entlarvt sich in ihrer Verbrauchtheit. Euer Foto ist so häßlich und schamlos wie ihr selbst! Etwas in mir möchte die Frauenkirche zerstören…

(Dieser Text entstand aus der unmittelbaren Reaktion auf einen Beitrag des Sachsenspiegels, nachdem ich durchgefroren Nachhause gekommen bin. Ein Foto des Spiegels auf dem mir Orosz, Tillich und Rössler entgegenlächelten, gab mir  den Rest. Manchmal muss man seiner Entrüstung einfach freien Lauf lassen um nicht zu verbittern…Vielen Dank an alle, die mitblockiert und so zum Erfolg beigetragen haben! Es war sehr schön, sich nach 17.00 Uhr freuen zu können, auch wenn wir sicher wieder Verluste und Verletzte zu beklagen haben werden…)

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Hasstiraden die die Welt nicht braucht… aber ich!

  1. Virgilio

    Ist doch alles halb so wild!

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